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Die Ausstellung wurde vom Naturmuseum Winterthur produziert. Im Naturhistorischen Museum Basel ist sie in einer speziellen Inszenierung zu sehen. Nebst den biologischen Aspekten führt sie den BesucherInnen vor Augen, wie tief verankert Pilze in unserem kulturellen Bewusstsein sind. Wir begegnen dem Pilz als Dekorationsobjekt, kennen ihn aus Kinderbüchern, als Symbol in Computerspielen oder als Spielzeug. Die Ausstellung macht deutlich, wie vielfältig wir die Natur interpretieren und wie der Mensch dazu neigt, sie etwas voreilig in «gut» und «böse» einzuteilen.
Szenografie:
Die bestehende Wechselausstellung wird in eine Raumatmosphäre eingebettet. Wir kreieren ein Schattenspieltheater; Lichtkuben mit zum Teil mechanisch bewegten Schattensilhouetten nehmen Bezug auf die Überthemen der Pilzgeschichte. Das Wald-Diorama mit Waldgeräuschen bringt die Besuchenden in die Perspektive und Umgebung der Pilze.
Ausstellungsillustration:
H1 Reber, Büro Destruct, Bern, www.burodestruct.net
